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Mit seinem Epos "Ilias" hat Homer Troja, König Priamos, Hektor, Paris und Helena unsterblich gemacht. Bis heute konnten bei Ausgrabungen in Troja neun Sieglungsschichten freigelegt werden. Zu besichtigen sind Überreste der Stadtmauern, eines Tempels und eines Theaters. Ein (nachgebautes) Trojanisches Pferd erinnert an den legendären Krieg.

ÇANAKKALE
Çanakkale liegt an der gleichnamigen 1200 m breiten Meerenge, die das Marmara-Meer mit der Ägäis verbindet und auch als Dardanellenstraße bekannt ist. Täglich verbinden Fähren, die sowohl Fahrzeuge als auch Passagiere befördern, Çanakkale mit Eçeabat und Kilitbahir auf der europäischen Seite. Die meisten Schiffe, die die Meerenge passieren, legen in dem gut ausgerüsteten Yachthafen an, um den Passagieren Zeit für eine Besichtigung zu lassen. Hotels, Restaurants und Cafes entlang der Promenade bieten den Besuchern eine gute Gelegenheit, das rege Treiben am Hafen und die Kilitbahir-Festung zu betrachten.

Im Jahre 1451 ließ Sultan Mehmet II., der spätere Eroberer von Istanbul, sowohl auf der europäischen als auch auf der asiatischen Seite Festungen bauen, um den Schiffsverkehr durch die Meeresenge unter Kontrolle zu halten. Heute dient die Festung von Cimenlik als Museum zur Erinnerung an die Dardanellen-Schlacht im Ersten Weltkrieg.

Zu Ehren der 500.000 Soldaten, die bei Gelibolu (Gallipoli) gefallen sind, wurde auf der Halbinsel ein Nationalpark errichtet. Dieser Park beherbergt Ehrenmonumente, den Tuz Gölü und den Ariburnu Felsen. Grüne Hügel, sandige Küsten und das blaue Wasser bilden den passenden Rahmen für die letzte Ruhestätte der Kämpfer, die im Verlauf der historischen Schlacht ihr Leben lassen mußten. Man fühlt die besondere Atmosphäre dieser Stätte und wird sich der traurigen Mahnung, die sie offenbart, bewußt.

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